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Ein „aufgeräumtes“ Kinderzimmer

– einfach – visuell – offen –


Richtig aufgeräumt ist so ein Kinderzimmer nie. Das ist auch gut so, denn es zeigt, dass das Kind sich wohlfühlt, mit seinen Sachen spielt und den Raum so füllen kann, wie es es gerade braucht.

Kinder sind sehr visuell. Sachen, die sie nicht sehen, werden sie weniger benutzen und wenn es zu schwierig ist, diese aufzuräumen, dann bleibt es einfach liegen.

Wenn man selber eine sehr ordnungsbedürftige Person ist, dann kann es schnell ungemütlich werden.

Da gibt es ganz einfache Lösungen:

  • Die Möbel, in denen die Sachen aufgeräumt werden, sollten für das Kind einfach zugänglich sein. Ich liebe ja die Würfelsysteme, die man hinlegen oder hinstellen oder stapeln kann, je nach Bedarf und Alter des Kindes.
  • Die Sachen sollten, wie die Kleinen, kurze Beinen haben. Das heißt, sie sollten da benutzt werden, wo sie auch wieder aufgeräumt werden. Beispielsweise sollten die Malstifte und das Papier ganz nahe am Tisch aufbewahrt werden.
  • Kategorien sind auch für Kinder einfach. Die Autos in die Autokiste, die Legos in die Legokiste usw. Es gibt auch ganz viele Möglichkeiten, um diese Behälter auf eine lustige und für Kinder verständliche Art zu markieren.
  • Früh übt sich der Meister. Na ja, ich mag auch nicht aufräumen – aber ich mag gern, wenn es ordentlich aussieht. Wie ihr aus meiner Bio entnehmen könnt, hat es eine Weile gedauert bis ich “meins” System gefunden habe. Es gibt viele “Aufräumlieder” für Kinder. Einmal am Tag alles zusammen aufräumen, gibt den Kindern einen Rhythmus und schafft wieder ein bisschen Ordnung. Wichtig dabei ist, AKTIVE Projekte des Kindes nicht im Aufräumwahn zu zerstören. Manchmal weiß man als Eltern nicht, was in der Phantasie der Kleinen vor sich geht.
  • Aufhängen!!! Wände werden, wenn man genug Platz hat, unterbewertet. Dabei bieten sie viel Platz und Fläche, um Sachen zu verstauen. Sei es mit Regalen, mit einer Bilderleiste für die aktuellen Kunstwerke, einem Stofftiernetz oder einfach nur einer Garderobe – aufhängen schafft die Sachen vom Boden und man erhält mehr Fläche. Hier ist ein Artikel über dieses Thema.
  • Kleiderschrank. Es soll ja auch für die Eltern einfach sein, vor allem am Anfang, wenn es schnell gehen muss. Einfache Lösungen können mit dem Kind mitwachsen und bald vom Kind selber benutzt werden. Am einfachsten fand und finde ich es immer noch, für jede Kleiderkategorie einen Behälter bzw. Platz zu haben. Es geht dann auch schneller beim Einräumen der frischen Wäsche. Hier könnt Ihr sehen, wie es bei uns gehandhabt wird. P.S. Kleiderschränke sind super Autogaragen oder Höhlen (bitte an die Wand festschrauben, da sie leicht fallen können, wenn die Kinder damit “spielen”).
  • Aussortieren. Den Teil mag ich nicht besonders. Gleichzeitig weiß ich, dass es dem Zimmer und somit auch dem Kind gut tun wird, wieder mehr Platz zu haben. Wie man das angehen kann, könnt Ihr hier lesen.

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