Finde deinen Organisations-Typ heraus – zum Quiz

Ordnung im Kleiderschrank

schnelle und unkomplizierte Hacks für deine Kleider


Wer kennt das nicht: Man möchte immer das T-Shirt anziehen, das ganz unten im Stapel ist, und zack schon ist es passiert: Zwei weitere T-Shirts kommen mit, man ist in Eile, hat keine Lust, das jetzt schön zusammen zu legen – und stopfen geht dann am schnellsten. Tür zu und schon sieht man nichts mehr. Ein paar Tage später ist man total gefrustet, weil das zweite Lieblingsshirt ganz zerknittert ist und man es nicht schnell noch zur Verabredung anziehen kann. 

Hier sind ein paar Hacks, die dir helfen endlich Ordnung im Kleiderschrank zu haben – und sie auch zu behalten. 

Bevor es zu den Hacks geht, ist es noch wichtig zu wissen, was dein Organisationstyp ist. Das kannst du über das Quiz auf meiner Webseite herausfinden.
Warum das wichtig ist? Weil je nach Organisationstyp – es gibt VIER – dein Kleiderschrank anders aussehen wird und die Ordnung anders organisiert werden muss. 

Diese Hacks funktionieren für jeden Orga-Typ, du musst nur die Behälter deinem Typ anpassen. 

Visuell: wähle einen offenen Kleiderschrank, in dem du alles sehen kannst, damit du nicht das Gefühl hast, Klamotten zu vergessen. Wenn du alles siehst, wirst du nur noch Sachen behalten wollen, die dir auch richtig gefallen. Somit ist es gleichzeitig eine gute Hilfe fürs Minimieren / Aussortieren. 

Versteckt: klassischer Kleiderschrank mit Türen ist genau was du brauchst. Wichtig ist nur, wie es darin organisiert ist.

Erster Schritt – Reduzieren

Der erste Schritt, um einen ordentlichen Kleiderschrank zu haben, ist nur Klamotten darin zu haben, die du auch wirklich trägst. Hier gewinnt wieder das Pareto Prinzip – 20% meiner Sachen trage ich 80% der Zeit und 80% trage ich nur 20% der Zeit. Um schnell und ohne viel Schnick Schnack im Kleiderschrank Platz zu schaffen, gibt es die Shopping Methode. Darüber gibt es sowohl ein Video als auch einen Artikel auf meinem Blog. 

Kurz gesagt: Shoppe aus deinem Kleiderschrank alles, was du im Laden heute kaufen würdest – und der Rest kann weg.

Kleider Menge reduzieren, um Ordnung im Kleiderschrank zu schaffen.

zweiter Schritt – einräumen

Der zweite Schritt geschieht vor dem Einräumen der wieder “geshoppten” Kleider.
Definiere für jedes Kleidungsstück einen Platz. Kommen die Socken alle in eine Schublade mit den Unterhosen? Brauche ich in dieser Schublade dann eine Trennung zwischen den beiden, beispielsweise eine Box Socken, eine Box Unterhosen (macro organisiert) oder braucht jedes Paar Socken seinen eigenen Platz (micro organisiert)?

Wenn du einen genauen Platz definierst, steht zukünftig auch nur dieser Platz zur Verfügung. Das heißt, wenn es mal keinen Platz mehr in der Sockenbox gibt, müssen welche ausrangiert werden.

BH Aufbewahrung hängend

Oft denken wir in Mustern, die uns von Klein auf mitgegeben werden. Ich habe herausgefunden, dass Schubladen sich besser für T-Shirts, Röcke und Shorts eignen und meine BHs, hängend, viel besser aufbewahrt sind. 

Benutze jeden Platz optimal. Schranktüren können mit Türen-Hacken auf der Innenseite zu einem zusätzlichen Hängeplatz verwandelt werden. Oder mit ein paar Kleiderhaken perfekt für die Aufbewahrung von Schildmützen und Hüten verwendet werden. 

Röcke und Shorts in der Schublade gestaffelt für mehr Platz und Übersicht im Kleiderschrank

Denke auf jeden Fall daran, “leeren” Platz zu nutzen. Unter den Hemden oder Hosen, die höher hängen, passen beispielsweise ebenfalls Sachen. 

Oft erkennt man auch diesen “leeren” Platz, wenn der Schrank schon wieder eingeräumt ist 😉

Dritter Schritt – Staffeln VS Stapeln

Der dritte Schritt ist ein wenig gewöhnungsbedürftig. Um die obere Situation mit dem Stapel T-Shirts zu vermeiden, genügt es, alle Kleider, die du früher senkrecht gestapelt hast, waagerecht zu staffeln. Hier ein Beispielbild.

Pullis gestapelt VS Pullis gestaffelt für mehr Ordnung im Kleiderschrank


Zum einen schafft es Platz, um einen zusätzlichen Regalboden einzufügen. Es sieht ansprechender aus und da es “eingeboxt” ist, ist es auch ordentlicher. Du brauchst dafür auch nicht teure Organisationssysteme kaufen. Hier ist es ein Amazonkarton bezogen mit Stoff.

Für die “Staffel-Technik” musst du auch deine Falttechnik anpassen. Es geht darum, stehende Elemente zu machen. Ein Profi in diesem Bereich ist Mary Kondo. Es gibt ganz viele Videos über Ihre Falttechnik. Hier findest du meinen Favorit.

Hier die wichtigste Eckpunkte dafür: 

  1. Ungerade Sachen wie Ärmel, Kragen usw. verschwinden im Falten.
  2. Es wird normalerweise in drei Teile gefaltet, wenn notwendig zum Stehen, kann alles noch einmal gefaltet werden. 
  3. Manches wird gerollt, zum Beispiel Socken und Unterwäsche.
  4. Motive werden außen gehalten, damit man auf einem Blick erkennt, welches Kleidungsstück es ist. 

Nicht nur platzsparende Falttechniken helfen bei der Ordnung im Kleiderschrank. Es gibt auch eine sehr effiziente Art und Weise, um Kleider aufzuhängen. Dazu gibt es auch je nach Kleidungsstück verschiedene Möglichkeiten, die alle in Videos gezeigt werden. Hier ist eins, es gibt noch mehr online für unterschiedliche Kleidungsstücke. Leider die meisten auf Englisch. 

Vierter Schritt – Ordnungssysteme

Der vierte Schritt ist nicht immer notwendig. Manche Ordnungssysteme muss man kaufen. Es gibt zum Beispiel für offene Schränke, bzw. Regale, Trenner in unterschiedlichen Farben. Oder platzsparende Hänger. Man kann auch einheitliche Boxen holen, alle Kleiderbügel gleich usw. Es kommt immer darauf an, wie das eigene Auge sich mit dem Gesehenen wohlfühlt. Bei den einen steckt hinter jedem Bügel eine Geschichte, für andere soll alles gleich aussehen, damit es im Hintergrund verschwindet. 

Inspiration gibt es im Internet genug. Meine Devise: Erst sicher sein, dass das System für dich funktioniert und dann kaufen.

Ordnungssysteme für den Kleiderschrank nicht sofort kaufen, sondern überprüfen ob es für einen funktioniert.

Letzter Schritt – Effizient von links nach rechts

Noch ein letzter Schritt, der mehr für Effizienz sorgt: Räume den Kleiderschrank nach deinem Anzieh-Flow ein.
Das heißt, auf Augenhöhe links kommen die Sachen, aus denen du dein Outfit zusammenstellst.
Wenn du jeden Morgen erstmal denkst „Welche Jeans will ich heute anziehen?“ und sich darauf dann Outfit stützt, dann kommen die Jeans auf Augenhöhe links, darunter das zweite Element und dann von links nach rechts der Rest. Ganz oben und ganz unten nur Sachen die man nicht so oft braucht.

Natürlich hat nicht jeder den Raum, um sich mit dem Kleiderschrank so auszulassen. Eine Alternative ist, die ähnlichen Kleidungsstücke zusammen zu haben: Sportsachen, Arbeitskleider, Socken usw. Da findet man die Sachen ebenfalls ganz schnell.

Ich hoffe, du hast Inspiration gefunden und kannst gleich loslegen.
Wenn du plötzlich im Prozess nicht mehr vorankommst, dann kannst du mir gerne schreiben oder mir eine WhatsApp schreiben bzw. anrufen. Eine Lösung findet sich fast immer.


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