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Organisationsschritte für jeden Raum

Mit 5 Schritte zum Erfolg


Du darfst dich auch glücklich organisieren.
Mit diesen fünf Schritten lässt sich jeden Raum organisieren und du hast endlich Erfolg.

Minimieren

Minimieren geht am besten wenn man sich folgende Fragen stellt

  1. Habe ich es in den letzten 12 Monaten gebraucht?
  2. Brauche ich es allgemein und würde ich es wieder kaufen, wenn ich es nicht hätte? (Bei uns ist es z.B. den Raclettegrill, den brauchen wir schon ab und zu, nicht immer alle 12 Monate, aber wenn wir keinen hätten, würden wir wieder einen kaufen.)
  3. Liebe ich es? Hier ein super Tipp, wenn es nicht leicht ist, dies zu entscheiden, frage dich „Wenn dieses Ding kaputt gehen würde, wie schwer würde ich daran arbeiten, es zu reparieren?”
    Das hilft auch bei Geschenken. Wir behalten manche Sachen aus Höflichkeit, obwohl wir sie nicht brauchen oder lieben. Wir lieben aber die Person, den Schenkenden und können uns nicht trennen. Eine Person, die mich liebt, würde nicht wollen, dass ihr Geschenk mich belastet, es darf somit mein zu Hause verlassen. 

Schaut euch unbedingt das Video zu eurem Organisationstyp an oder liest den Blog Artikel, damit ihr es beim Minimieren einfacher habt. 

Kategorisieren

Schau dir deine Sachen an und entscheide, zu welcher Kategorie sie gehören. Die Kategorien können von extrem Macro – Bekleidung – zu extrem Micro – rote Socken,  rote Socklinge, rote Knie Socken, blaue Socken, blaue Socklinge… gehen.
Tipp für alle Micro-Organisierte: fangt mit Macro Lösungen an und organisiert euch in die Micro Richtung. 

Die zwei ersten Schritte können in beiden Reihenfolgen gemacht werden. Manche kategorisieren lieber zuerst und schauen, was sie in einer Kategorie alles besitzen und können sich dann besser von den 10 Sachen trennen, die sie in Fülle haben. Manche schauen sich lieber die Sachen an und fragen sich, ob sie diese brauchen, bevor sie schauen, was sie alles besitzen und darunter Kategorien bilden.

Zu-Hause definieren

Wenn etwas einen zugewiesener Platz hat, dann ist es klar, wo das hinkommt. Man muss keine Zeit oder Gedanken daran mehr verlieren mit dem “Wo soll das hin”.
Wenn Sachen aus einem Bereich in den anderen wandern, ist es sinnvoll für jeden Bereich einen Parkplatz zu schaffen, wo die Sachen parken, bis sie zurück nach Hause gehen. 

Beispiel aus unserer Kruschtelschublade: die ist organisiert und immer wieder landen darin Sachen, die zwischengelagert werden. Früher hatten diese Sachen nicht alle ein End-zu-Hause und als es an der Zeit war, da mal wieder auszusortieren, habe ich lange gebraucht, weil ich erstmals schauen wollte, was kommt wohin. Jetzt weiss ich wo alles hinkommt und wenn etwas noch kein zu-Hause hat, dann kommt es meistens weg, weil wir es nicht brauchen.

Eindämmen, abgrenzen – ABBOXEN

Am liebsten würde ich da ein neues Verb kreieren – abboxen – vom Englischen “to box something”. Heisst im Organisationsjargon, Sachen in Boxen einzugrenzen.

Wenn die Box oder der Behälter (kann auch eine Schublade sein) überläuft, hast du zu viel und etwas muss raus. Es ist ein super System, um einen genauen Platz zu definieren, wie auch nicht mehr Sachen in deinen Raum lassen als du Platz hast.  Wenn notwendig, die Behälter mit Etiketten beschriften. 🙂

Eingang überprüfen

Eins rein, eins raus. Wie in einer Lagerhalle. Man bestellt erst nach, wenn der Bestand so niedrig ist, dass eine reguläre Bestellung nicht lieferbar wäre. Wenn in der Lagerhalle kein Platz ist, dann nützt es nichts, sie mit Sachen voll zu stellen, das kostet nur Geld. Dieser Schritt gehört in der Wirtschaft zur 5S Methode. Dazu habe ich auch ein Video gemacht, wie man die 5S Methode nach zu Hause transponieren kann – die 5S Methode – Organisation und Ordnung vom Arbeitsplatz nach zu Hause

Hier findest du ein Worksheet, was dich bei der Organisation deiner Bereiche unterstützen wird. 

Viel Erfolg und Spaß dabei…


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