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Organisier-Blockaden

Clutterblocks von Tracy McCubbin


Vor ein paar Monaten bin ich über ein super interessantes Interview mit Tracy McCubbin gestolpert.

In ihrem neuen Buch „Making Space, Clutter Free: The Last Book on Decluttering You’ll Ever Need“ spricht sie über die sieben emotionalen Blockaden, die Menschen haben können, wenn es ums Minimieren geht. 

Es können Dinge sein, die sie in der Vergangenheit festhalten, bis zu, Habseligkeiten anderer Leute, die einen gefangen halten. 

Auf ihrer Webseite gibt es ein Quiz, um genau herauszufinden, warum du dieses T-Shirt, das nicht mehr passt, oder das halb fertige Kunstwerk nicht wegwerfen kannst – und die Schritte, die du unternehmen kannst, um endlich voranzukommen.
https://www.dclutterfly.com/clutterblock

Heute stelle ich euch diese Blockaden vor.

Blockade Nr. 1:
Meine Sachen halten mich in der Vergangenheit fest.

Diese alten Auszeichnungen, Geburtstagskarten, Abschlusskleider und ausgefallene Kochbücher verkümmern derzeit in deinem zu Hause, und sind aus einem bestimmten Grund da. 

Tracy erklärt in ihrem Buch, dass der Blick auf diese Dinge bestätigen kann, dass deine besten Tage hinter dir liegen, was sich auf deine geistige Gesundheit und Stabilität auswirken kann.

Manche Erinnerungen sind toll zu behalten – aber in Fällen wie diesen rufen viele der aufbewahrten Sachen ein anderes, negativeres Gefühl hervor. Eine Art Sehnsucht nach dem, was einmal war, obwohl man tief im Inneren weiß, dass es nie mehr so sein wird. Wenn du diese vergangenen Gegenstände loslässt, schaffst du Platz für das Leben, dass du dir jetzt wünschst.

Meine Sachen halten mich in der Vergangenheit fest

Blockade Nr. 2:
Meine Sachen sagen mir, wer ich bin.

Meine Sachen sagen mir wer ich bin

Du kaufst ständig online ein, hast Einkaufstüten, die nie ausgepackt wurden und Kleidung, an der noch Etiketten dran sind? Du schöpfst wahrscheinlich Kraft aus der Macht, die du fühlst, wenn du etwas Neues kaufst. Es ist nach dem Kauf ein Hoch-Gefühl, das hält, bis du mit Designerklamotten und zufälligem Schnickschnack, den du nicht brauchst, und Dinge, die du nie benutzen wirst, dein zu Hause überflutest. Um diese emotionale Hürde zu überwinden, empfiehlt McCubbin, sich folgende Fragen zu stellen: Warum brauche ich diese Sachen? Was erwarte ich, dass sie über mich sagen? Dass ich gut genug bin? 

Um diesem Gefühl trotzdem nachzukommen, rät sie sinnvollere tägliche Aktivitäten, die kein Geld kosten, wie z. B. ein Ehrenamt.

Blockade Nr. 3:
Ich vermeide bestimmte Sachen.

Dies ist laut McCubbins Buch eine sehr giftige Blockade. Sich anhäufende Dinge, wie ungeöffnete Post, unfertige Projekte und nicht zurückgegebene Artikel können zu unüberwindlichen Ängsten führen. „Das sage ich dir jetzt: Es wird sich nicht von selbst erledigen. Und du untergräbst dein Selbstbewusstsein mit jedem Tag, der vergeht, an dem du nicht handelst“, schreibt die Autorin . [„I say this to you now: It will not take care of itself. And you are undermining your self-confidence with every day that goes by and you don’t act,“]

Für diese Blockade gibt es leider keine Patentlösung. Am besten, laden Sie jemanden ein, der Sie unterstützt … beginnen Sie mit der Öffnung der Post. Was auch immer die Blockade verursacht, McCubbin bestätigt, dass es bewältigbar ist – und die diversen Sachen schon mal geöffnet zu haben bzw. sichtbar zu machen, ist besser als perfekt damit umgehen zu wollen, denn dann besteht eher die Gefahr dass diese Dinge längere Zeit unberührt bleiben. 

Ich vermeide bestimmte Sachen anzugehen

Blockade Nr. 4:
Ich habe Fantasie Sachen für mein Fantasie Leben.

Um diese emotionale Blockade zu identifizieren, sucht McCubbin nach nie benutzten Gegenständen: Kleidung mit Etikett, Haushaltsgeräte in Kisten, unbenutzte Trainingsgeräte. Es gibt einen Bruch zwischen den Dingen, die du kaufst und deinem Leben. Als Organisationscoach hat McCubbin Dinge gesehen, wie Personen auf Diät, die zu kleine Kleidung kaufen, in der Hoffnung, dass sie eines Tages hineinpassen –, eine alleinstehende Frau, die einen riesigen Fernseher kauft, um einen Mann anzulocken, und sogar eine Frau, die versuchte, schwanger zu werden, und schon jetzt Umstands- und Babykleidung kaufte.

In ihrem Buch sagt sie: „Wenn du an einer Überfülle von Gegenständen für ‚wenn eines Tages‘ festhältst, sagen diese dir, dass du aufgehört hast , in das Jetzt zu investieren.“ [„If you are holding on to an overabundance of items for ’someday,‘ they are telling you that you have stopped investing in the now.] Denke über Taten nach, die dein Leben ändern können, nicht über Gegenstände.

Blockade Nr. 5:
Ich bin meiner guten Sachen nicht wert.

Ich bin meiner Guten-Sachen nicht Wert

Ausgefallene Bettwäsche, Schränke voller Designerklamotten, schöne Kerzen, gut riechendes Badesalz, Silber und Porzellan im Schrank und der Satz „Das hebe ich mir auf für einen besonderen Moment“ sind Anzeichen für diese emotionale Blockade. McCubbin rät, sich selbst herausfordern, die Dinge zu verwenden, die du gespart hast. Verwende die guten Sachen und hör auf, sie zu sparen, denn heute ist es wert, gefeiert zu werden.

Insgesamt hilft es niemandem, deine „guten“ Sachen nicht zu verwenden – es verschwendet wertvolle Sachen und fügt deinem zu Hause mehr Unordnung hinzu.

Blockade Nr. 6:
Ich bin gefangen im Zeug anderer Leute.

Wenn du tonnenweise Familienrelikte, wie Geschirrsets, nicht übereinstimmende Antiquitäten Möbel, übermäßig viele Erinnerungsstücke, unbeschriftete Fotos in ungenutzte vollgestopfte Räume hast, und du diese nicht loswerden kannst, könntest du unter dieser Blockade leiden. McCubbin nennt sie die Antique Roadshow Mentalität – wenn jemand z.B. davon überzeugt ist, dass die alte Keksdose auf dem Dachboden viel Geld wert ist.

Du solltest dich auch daran erinnern, dass etwas, das an dich weitergegeben wurde, für die Person, die es ursprünglich besaß, vielleicht wichtig war, gleichzeitig nicht bedeuten muss, dass es für dich wichtig ist.
Diese Blockade tritt häufig auf, wenn ein geliebter Mensch stirbt – Du möchtest vielleicht jeden einzelnen seiner Besitztümer als Erinnerung behalten. McCubbin erklärt, dass du tatsächlich nur ein paar Dinge brauchst, um Erinnerungen am Leben zu erhalten. Einer Erinnerung gegenüber respektvoll zu sein bedeutet nicht, so viele wie möglich anzuhäufen, sonst ist keine davon BESONDERS!

Ich bin gefangen im Zeugs anderer Menschen

Blockade Nr. 7:
Ich zahle weiter für dieses Zeug.

Ich zahle weiter für meine Sachen

„Ich habe viel dafür bezahlt“, „Ich möchte nicht, dass es verschwendet wird“ und „Ich könnte es gebrauchen“ sind die Sätze, die verwendet werden, um diese emotionale Blockade zu identifizieren. McCubbin erzählt in einer persönlichen Anekdote über einen Spontankauf nach ihrer Trennung einer zu kleinen Jeans im Wert von 400 Dollar. Diese lag dann drei Jahre lang im Schrank, weil sie es nicht rechtfertigen konnte, eine so teure Jeans, die sie nicht trug, wegzuwerfen. Eines Tages überwand sie die mentale Blockade und spendete sie. McCubbin möchte, dass du weißt, dass dein zu Hause kein Waisenhaus für ungenutzte Gegenstände ist und dass du Gegenstände jemandem überlassen kannst, der sie tatsächlich verwendet. 

Wie immer hat man nicht unbedingt nur eine Blockade. Seitdem ich über diese Blockaden gestolpert bin, kann ich auch mit meinen Kunden viel einfacher arbeiten, wenn es ums Minimieren geht.
Wenn es auch dir so geht, dass du das Gefühl hast, du hast zu viel und es trotzdem nicht schaffst, daraus weniger zu machen, schaue, ob eine dieser Blockaden deinen Organisationsgeist zurückhält.


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